Il Duce v.d. Schädelzmatt
Ich heiße Il Duce von der Schädelzmatt.
Ich wurde am 8. Mai 2006 in derZuchstätte von der Schädelzmatt in Lommiswil im Schweizer Kanton Solothurn geboren. Der Name meines Vaters lautet Zeno vom Glichenberg. Ich bin der letztgeborene Sohn meiner Mutter, Reika vom Chöpfli.
Bei meiner Geburt wog ich fast zwei Pfund (700 Gramm) und man sagte mir, dass das für einen Entlebucher-Welpen ein stolzes Geburtsgewicht sei.
Meine erste Erziehung und Pflege erhielt ich in Lommiswil von Franziska und Seline Hofer, von meiner Mutter Reika, von Gerrit von Garstnaeck, von Aida v.d. Entlebucher Bodenmatt und von meiner Schwester Iaki. Puh! Ein reiner Frauenhaushalt, in dem ich aber viel gelernt habe. Ich bin überaus gesellig und (sagt man zumindest) für einen Jungen richtig süß.
Ich bin es aber als einziger Junge auch gewöhnt, wie ein Prinz behandelt zu werden und meinen Kopf durchzusetzen. Ich lernte schon sehr früh, meinen männlichen Stursinn einzusetzen, und ich muss gestehen, dass ich manchmal ein richtiger Dickschädel sein kann. Meine Persönlichkeit offenbarte sich schon von Beginn an und man gab mir einen Namen, der für meinen Charakter bezeichnend ist. Ich bin der "Anführer" oder, wenn Sie wollen, der "Häuptling" oder "Herzog".
Mit neun Wochen flog ich mit einem großen Flieger der Swiss International. Schon da war ich so groß, dass man mich nicht in der Kabine mitfliegen ließ. Man verbannte mich ins Gepäckabteil, aber ich durfte am äußersten Ende des Fliegers mitreisen, genau unter dem hinteren Symbol der Schweizer Fahne. Wie passend! Meine Freunde kümmerten sich um mich sowohl am Flughafen Zürich in Kloten als auch am LAX Airport in Kalifornien. Ohne Übertreibung wurde ich wie ein VIP behandelt, und das auf zwei Kontinenten!
Ich wachse in Südkalifornien auf, drei Häuserblocks vom Sunset Strip entfernt. Mein Zuhause im Herzen von West Hollywood ist von jenem Bauernhof, an dem ich geboren wurde, sehr weit weg und auch sehr anders. Als ich noch klein war, spielte ich in den Feldern und verbrachte meine Tage mit Freunden, zu denen auch Ziegen, Schweine und Küühe zählten. Heute sind Hunde meine Freunde und ich bin von den Millionen-Dollar-Domizilen von Beverly Hills umgeben. Mein Weg zum örtlichen Lebensmittelladen verläuft entlang der Promenadencafés und angesagten Clubs am Sunset Boulevard. An den Strand gehe ich so oft ich nur kann, um mich im Wellenreiten zu üben. Das Herumspringen und Spielen in der Brandung zählt inzwischen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Die vielen Parks und das Wandern in den Bergen über der Stadt mag ich auch sehr gerne. Rund um die Stadt ist ein Großteil der Landschaft noch naturbelassen und unbebaut, und es leben hier Hirsche, Kojoten, Klapperschlangen und sogar Pumas. All diese Tiere kenne ich noch nicht wirklich und muss also beim Wandern aufpassen. Man hat mir erzählt, dass in den Hügeln nicht jeder mein Freund sein möchte!
Was ich noch immer nicht ausstehen kann und woran ich mich noch gewöhnen muss ist die starke Sonne. Sonne und Hitze mag ich ganz und gar nicht! Meine Abneigung gegenüber Sonne und Hitze kann bei Ausflügen für Probleme sorgen. Wenn das Thermometer steigt, hört man mich schon mal lamentieren und auch kläglich jaulen - da will ich nur eins: ab in den Schatten. An Entspannung und Sightseeing ist da nicht zu denken, da mein Bestreben aus der Sonne zu flüchten jedes Mal mit viel Zureden, Leineziehen und (jawohl!) Kampf verbunden ist. Einen verregneten Tag habe ich noch nicht erlebt und ich weiß auch nicht, was es heißt, wegen Schlechtwetter im Haus zu bleiben. Ich denke mal, dass das der "kalifornische Lifestyle" ist.
Ich freue mich schon auf viele neue Abenteuer. Wir haben auch ein Blog eingerichtet, um meine Heldentaten, Leistungen und meine Entwicklung zu dokumentieren. Ich hoffe, Sie besuchen mein Blog recht oft, um auf dem Laufenden zu bleiben und an meinen Streichen teilzuhaben. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben - ich bin ganz aufgeregt ob der vielen Möglichkeiten!

